Review zu Rise of Insanity von Red Limb Studio


Author: A.S. | Verfasst am: 02.04.2018 | Aktualisiert am: 10.05.2018

Rise of Insanity
Veröffentlicht: 2018
Plattform: Steam
Genre: Psycho-Horror
Beinhaltet: Unity3D Analytics
hosts: Details

Allein schon auf dem Weg ins Hauptmenü wird der Spieler von knapp über einem halben Dutzend ausgehenden Abfragen im Hintergrund begleitet und weitergehend damit durch das gesamte Spiel geführt.

Involvierte Adressen ausgehend von dem Prozess "rise of insanity:"1104"




  1. cdp.cloud.unity3d.com
  2. api.uca.cloud.unity3d.com
  3. config.uca.cloud.unity3d.com


Diese Adressen nehmen jeden Schritt des Spielers auf und loggen fleißig unterschiedlichste Aktionen mit. Der Parameter "custom_params" zeichnet Dinge auf wie Startmenü/Einstellungen, Intro, Levelnamen (z.b. Hospital), ist VR aktiv oder nicht usw. Kurz gesagt, hier ist ersichtlich wo der Spieler sich grade genau befindet und welche Aktionen getätigt werden... Damit verkettet sind Levelabschnitte, Szenennamen (Start_Game, House usw.), Zeitstempel, Laufzeit, Ladezeiten, Geräteids und vieles mehr.

Da diese Abfragen selbstaktualisierend sind, ist der Spieler dem während der gesamten Laufzeit ausgesetzt.

Abgefragte Hard/Softwaredaten sind wieder Schema F Analytics und wenig spektakulär:


Eindeutige Unique User/SessionID um tracken & identifieren zu können, Programmlaufzeit (Zeitstempel), Betriebssystem 32/64 Bit, Mainboardkennung (z.b. MSI-xxxx), Gerätename (diesen gibt der Nutzer bei der Installation des Betriebssystems ein z.b. Desktop-Blablabla), CPU-Daten (Intel Core xxx @xxxGhz), Cores, Taktfrequenz, Ram, VRAM, Auflösung, DPI, Spracheinstellungen, Sensorik, Grafik-Geräte-ID, Grafik-Hersteller-ID, Grafikkarte/Hersteller, DirectXInfos, Treiber, GfXShader, API, Texture/Flags/Texturesize/Cubemap, Copytexturesupport, Rendertarget usw... Da VR Unterstützung werden auch nach Vorgabe VR Geräte mitgeloggt (OpenVR,Oculus).

Die hier verwendete Unity-Lizenz ist die Advanced Pro v5.6.0f3

Fazit


Um die Lage einzudämmen und dem Nutzer ein normales Spielerlebnis zu bieten, wird hier geraten, die genannten Adressen in die hosts einzutragen und/oder über DNS-Ebene zu sperren. Funktionalitätsverlust mit dieser Methode nicht zu befürchten da ein gezielter Block nur die Datensammelei abschaltet.
[Update 22.09.2019, 01:56:32]
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